#5 / Bewegte Elemente im Foto "einfrieren"!

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Ob in der Sportfotografie oder, wie hier, in einer Landsschaftsaufnahme - Bewegungen lassen sich mit der richtigen Kameraeinstellung im Bild einfrieren. Hier spritzt die Gischt der Nordsee über die Wellenbrecher am Strand. Um die Gischt möglichst klar und scharf darzustellen, ist die Verschlusszeit (also vereinfacht gesagt, die Zeit die die Kamera benötigt um das Bild aufzunehmen) am wichtigsten. Hier wurde eine Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde gewählt, was für diese Bewegung schon an der unteren Grenze war. Eine kürzere Verschlusszeit (z.B. 1/2000 oder 1/4000) wäre für die Detailgenauigkeit zwar noch besser gewesen...aber das Licht hat hier nicht ausgereicht. Je kürzer nämlich die Verschlusszeit gewählt wird, desto weniger Licht fällt auf den Sensor und je offener muss die Blende gewählt werden. Mit der 1/1000 Sek konnte ich hier eine mittlere Blende von f5,0 und einen ISO-Wert von 200 (für wenig Bildrauschen) einstellen. Zudem habe ich ein Objektiv mit Festbrennweite gewählt (Sigma 16mm f1,4), welches immer noch ein wenig schärfer ist, als Zoomobjektive mit verstellbaren Brennweiten (bspw. Sigma 18-50mm f2,8).

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#4 / "Vordergrund macht Bild gesund!"

Das Sprichwort "Vordergrund macht Bild gesund!" ist in der Fotografie ein gerne und viel verwendeter Leitsatz. Manchmal lebt ein gutes Bild von einem in der Vordergrund gestellten Motiv. Dies kann entweder scharf oder unscharf gestaltet werden. Hier im Beispielbild werden die Kunstfiguren ("Alltagsmenschen auf Sylt") beim Boulespiel aus der Kugelperspektive aus fotografiert. Dazu benötigt man ein Objektiv mit einer geringen Naheinstellgrenze und einer Weitwinkel Brennweite. Eins meiner Lieblingslinsen ist das Sigma 18-50 f2,8 mm, hier eingestellt auf die Brennweite von 18 mm. Die Blende habe ich mit f8,0 gewählt um auch die Figuren im Hintergrund scharf darzustellen. Etwas körperlichen Einsatz fordert diese Perspektive schon...aber dadurch entsteht ein interessantes Foto.

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#3 / Objekte hervorheben bzw. freistellen!

Um ein Objekt im Bild hervorzuheben (freizustellen), fokussiert man das Zielmotiv in der Kamera und versucht den Rest des Bildes etwas unscharf wirken zu lassen. Das hebt das Motiv im Auge des Betrachters hervor und lässt das Bild interessanter wirken. Hier im Beispiel wurde das Motiv, die Blume auf dem Tisch fokussiert und die Blende auf f2,8 geöffnet. Der Vordergrund wird unscharf, genau wie der Hintergrund. Der Hintergrund ist hier zufälliger Weise schwarz und das Motiv wird durch einen Fensterspalt mit Sonnenstrahlen angeleuchtet, dass vereinfacht dem Betrachter den Blick auf das Ziel zu führen. Das Freistellen wird auch häufig in der Portraitfotografie angewandt. Das Bild wurde mit einem Sigma 18-50 f2,8 aufgenommen. Kameraeinstellung: f2,8, 1/250, 18mm, ISO 100

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#2 / Sonnensterne und führende Linien!

Der Strandübergang am Weststrand Ellenbogen auf Sylt im Sonnenuntergang. Um das Bild im Auge des Betrachters interessanter zu gestalten, habe ich einen Sonnenstern erzeugt indem ich etwas in die Knie gegangen bin und die Blende des Objektives auf f22 maximal geschlossen habe. Die Sonne habe ich zwischen Geländer und Dünenkante positioniert. Das bricht die Sonnenstrahlen und erzeugt so den Sonnenstern. Das Geländer des Holzweges gibt mir zudem eine "führende Linie" bis zum Horizont, dem der Blick des Betrachters folgt. Das verwendete Objektiv war hier ein Sigma 18-50 f2,8.

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